Tagebuch eines Abteilungsleiters

Hier verarbeite ich meine Erfahrungen aus der Arbeitswelt (Abteilung Ellenbogengesellschaft) vom ersten Tag an. All die schönen Ereignisse, Intrigen und Problemchen die so anfallen wenn man frisch und unverhofft einen Haufen Untergebene bekommt die selbst gerne Chef wären.

Freitag, März 03, 2006

Trampen zur Cebit ?

Unser Neuer ist kompetent und erfahren, keine Frage. Und er ist kein nachgiebiges Weichei, wenns darum geht mit Vertrieblern zu handeln - worin er anscheinend auch erfahren ist.
Er hat auch ziemlich klare Vorstellungen davon, was eine Firma von einem Mitarbeiter verlangen sollte und was nicht - was in diesem Fall konkret bedeutet, dass wenn die Firma schon will dass wir auf der CeBit nach neuen nützlichen Produkten suchen, wir gefälligst auch die ICE-Tickets spendiert bekommen sollten.
Man ahnt es schon: Investitionsantrag abgelehnt.
Herr Veteran hat es auch rundum abgelehnt, uns mit seinem Privatwagen hinzufahren - eine Haltung die er finanziell begründete und mit der Einstellung eines Vollblutgewerkschafters (Die Firma will das wir was für sie tun? Dann sollen die erst was für uns tun!) vertrat.
Falls wir jemals einen Betriebsrat bekommen, dann weiß ich wer das organisieren wird.

Ich meine es ist noch zu früh um mir ein gutes Bild von ihm zu machen, aber ich hoffe schwer, dass seine - hmm - Charakterstärke sich nicht an unpassenden Stellen äußern wird. Möcht mal wissen was der für negative Erfahrungen alles durchgemacht hat.

Zur CeBit müssen wir aber trotzdem nicht laufen - ich konnte noch irgendwie einen Firmenwagen organisieren, mit dem wir dann in einer vielstündigen Autobahnfahrt nach Hannover tuckern können. Kriegen sogar Sprit bezahlt. O_o

2 Comments:

At 5:06 nachm., Anonymous Anonym said...

N geiler Typ, der neue! :)
Kommt neu in eine Firma und stellt erstma auf Stur. Der hat Eier

 
At 6:39 vorm., Anonymous Labskaus said...

Wenn man teuer eingekauft wird, kann man sowas machen.
Spreche da aus Erfahrung - bin auch teuer eingekauft worden auf den letzten Drücker und in einer "halben" Nacht und Nebel Aktion. Jetzt habe ich teilweise das Gefühl, ich kann mich nicht tief genug bücken, damit der ganze Puderzucker in den Hintern reinrutscht. Es wird unglaublich viel möglich gemacht und gerade jetzt, wo sie sehen, was bei meiner Arbeit abgeht wird es noch schlimmer (ähm ... besser)

 

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