Tagebuch eines Abteilungsleiters

Hier verarbeite ich meine Erfahrungen aus der Arbeitswelt (Abteilung Ellenbogengesellschaft) vom ersten Tag an. All die schönen Ereignisse, Intrigen und Problemchen die so anfallen wenn man frisch und unverhofft einen Haufen Untergebene bekommt die selbst gerne Chef wären.

Mittwoch, Februar 01, 2006

Save the Thin Clients

Schefe wartet jetzt auf Feedback zur technischen Machbarkeit seines Lieblingsprojektes und will - so die Einschätzung von Frau Barbie die ihn dazu mal ausgehorcht hat - seine Entscheidung von der Technik abhängig machen.
Na, wahrscheinlich eher Technik und Geld und Zeit.
Aber hey, ich glaube ich lerne so langsam mit den inoffiziellen Informationskanälen umzugehen !


Ich sehe da mehrere Szenarien:
  1. Keine Thin Clients und Gewünschte Software auf jedem Desktop
    Recht einfach durchführbar verbunden mit recht geringem Aufwand durch Anwender aber halt sehr großer linear steigender Administrationsaufwand.
  2. Thin Clients und Server-Lösung mit Work-around.
    Auch recht einfach durchführbar, liefert aber leicht schlechtere Ergebnisse und erfordert mehr Arbeit seitens der Untergebenen der Anwender im Vergleich zu 1. Dafür aber Thin Clients.
  3. Thin Clients und Einkauf einer Workflow-Software
    Gut durchführbar, liefert Ergebnisse wie in 2. Aber erleichtert die Teamarbeit in den Filialen und ich hab meine Thin Clients. Ist aber etwa 50% teurer pro Arbeitsplatz im Vergleich zu 1 und 2.
  4. Lösung 2 und Einkauf des SDK (Entwicklungsumgebung) dieser Software. Anfangs wie 2, mit Endergebniss wie 3 und Kosten wie 2 plus einer überschaubaren höheren Anfangsinvestition (ich denk mal das SDK kostet was). Dauert dafür lange, ist alles andere als einfach und bindet unsere Arbeitskraft. Aber natürlich das interessanteste Szenario. Hinzu kommt, dass wir unsere Arbeit anschließend sogar verkaufen könnten.
Aber bevor es soweit kommt muss ich erst wieder PowerPoint spielen...


Anderes Thema: Root hat heute kräftig Lob kassiert für ein kleines selbstgeschriebenes Tool, das zum Sammeln von Informationen die wir für Filialeröffnungen benötigen sehr nützlich ist.
Nichts weiteres als eine Webseite mit php-Script, aber es tut seinen Zeck und vor allem: Es sieht gut aus!

Wie man sieht: Was uns einfach erscheint ist für den Rest der Welt Zauberei.
Wenn wir frickeln glauben andere wir haben programmiert. :)

1 Comments:

At 6:26 nachm., Anonymous Anonym said...

> Wie man sieht: Was uns einfach
> erscheint ist für den Rest der
> Welt Zauberei.
> Wenn wir frickeln glauben andere
> wir haben programmiert. :)

Eben. Und drum glauben die, dass Programmieren immer so schnell und einfach geht.

 

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