Tagebuch eines Abteilungsleiters

Hier verarbeite ich meine Erfahrungen aus der Arbeitswelt (Abteilung Ellenbogengesellschaft) vom ersten Tag an. All die schönen Ereignisse, Intrigen und Problemchen die so anfallen wenn man frisch und unverhofft einen Haufen Untergebene bekommt die selbst gerne Chef wären.

Dienstag, Januar 10, 2006

Ich hätte gerne eine Filiale gekauft

Um eine neue Filiale IT-mäßig auszustatten braucht man eine ganze Menge Zeugs.
Die Arbeitsplätze natürlich, bestehend aus PC, Monitor und Zubehör, diverse Geräte mit Kabeln (Kabel=IT), Netzwerkkabel (ok, wirklich IT), Switches, Patchfelder, Netzwerkschränke, Software, Lizenzen und und und.
Bislang hat Üzgül unmengen an Zeit investiert um für jede Filiale alles zusammenzuklauben.
Klappt mäßig prächtig. Wird aber kritisch wenn manche Firmen meinen nicht zu liefern, bloß weil wir die offenen Rechnungen noch nicht beglichen haben (seufz).

Naja, ich hab keinen Bock auf sowas und versuche nun einen Lieferanten zu finden der das ganze Zeug für uns kauft und liefert und dabei noch eine von uns vorgegebene Monetengrenze nicht überschreitet. Die Grenze wird natürlich definiert durch die Preise die wir durch selbersuchen erreichen können.
Wenn der Lieferant drauf oder drunter kommt sind wir zufrieden weil wir für das gleiche Ergebnis weniger Arbeit haben, der Lieferant ist happy weil wir nicht nicht-zahlen sonder leasen und alles was er günstiger besorgen kann als wir ist sein Gewinn.
Der Gesamtpreis sollte natürlich von mal zu mal neu verhandelt werden, aber im Prinzip ists mir wurscht wenn die anderen Gewinn durch den einen oder anderen Posten machen.

Aber boah, die Entlastung .... "Hallo, ich hätte für nächsten Monat gerne 3 Filialen eröffnet, macht mal fertig wie immer, Rechnung an Blablub-Leasing, tschüss!". Dann komme ich vieleicht auch mal dazu irgendwann wirklich sowas wie Informatik zu tun (das Zeugs was ich studiert habe).
Heute zur Vorbereitung Stunden damit verbracht unsere Marge zu kalkulieren und bei den Lieferanten die wir noch nicht vergrault haben anzuklopfen, ob die sowas machen würden.

Wenn das hinhaut lass ich mir stundenlang auf die Schulter klopfen. :)

PS: Betreff Sie sind gefeuert: Hab mal rumgehört warum Frau Flambiert der Arbeit öfters fortblieb, was zu der Beurteilung 'nicht belastbar' und der Kündigung führte. Von der Kündigung erfuhr Frau Flambiert nach einem Krankenhausbesuch wo sie eine nahestehende Person nach derem missglückten Selbstmordversuch betreute.
Aber immerhin: Sie hat schon einen neuen Job, obwohl sie nicht sehr belastbar ist.

4 Comments:

At 12:58 vorm., Anonymous Funke said...

Ich frag mich ob eine Thinclient Umgebung für eure Fillialen nicht wesentlich sinnvoller wäre,da man
A)fast 0 Wartung hat (ab und an mal nen defekten Monitor)
B) Alles zentral gemanaget werden kann.

Bin eh kein Freund von Pc´s für die User, da damit soviel scheiße angestellt wird, auch wenn man harte GPO´s einsetzt und den Users fast nichts erlaubt wird immer noch ein Weg gefunden den Admin zu ärgern....

 
At 5:21 nachm., Anonymous [idkfa] said...

Wie "Sie hat einen neuen Job"? Wer stellt den heutzutage noch ein?

 
At 6:45 nachm., Anonymous Violine said...

@idkfa
Na ja, andere wissen ihre Arbeitskraft wohl mehr zu schätzen als diese Firma, nehme ich an.

 
At 9:49 nachm., Blogger Der Frischling said...

Klar sind Thin Clients sinvoll bei uns.
Hab ich auch durchbekommen. :)

 

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