Tagebuch eines Abteilungsleiters

Hier verarbeite ich meine Erfahrungen aus der Arbeitswelt (Abteilung Ellenbogengesellschaft) vom ersten Tag an. All die schönen Ereignisse, Intrigen und Problemchen die so anfallen wenn man frisch und unverhofft einen Haufen Untergebene bekommt die selbst gerne Chef wären.

Mittwoch, Dezember 07, 2005

Eine Hand voll Lizenzen

Da heute wieder nichts katastrophales passiert ist, konnte ich tatsächlich ein bischen Recherche und Langzeitplanung betreiben. So z.B. unsere Server- und Software-Strategie für die nächsten zwei Jahre.
Angebote und Meinungen zu Server contra Blade-Server eingeholt und allesamt meinen, es lohne sich erst ab einer Größenordnung von etwa 10 Servern. Lohnt sich nach meiner Rechnung schon eher, aber ich geh das mal morgen genauer durch (so Gates will).
Dann noch die Entscheidung Windows 2000 vs Windows 2003 für die neuen Server (und damit auch für die alten). Klar, spricht vieles für 2003. Bis auf das kleine Detail namens Lizenzen.

Kurze Problemerklärung:
  • CAL (Client Access License)
    Braucht man um überhaupt einen Client ins Netz lassenzudürfen. WindowsXP Pro hat eine CAL für Windows Server 2000 automatisch dabei.
  • TS-CAL/T-CAL (Terminal Service Client Access Licens)
    Braucht man um Terminal Server zu benutzen. Gemeint ist anscheinend nicht nur Remotedesktop sondern auch Fremdprodukte (wie Citrix).
Also, im Moment ist alles in Butter. Würden wir aber Updaten auf Win2003, dann müßten wir alle T-CAL nachkaufen und fast alle CAL (bei einem Win2003 sind 5 CALs mit bei).
Und MS-Lizenzen sind definitiv nicht billig.

Ich drücks mal so aus: Für das Upgrade auf 2003 könnte ich 3 zusätzliche Anwendungsserver inklusive Win2000 kaufen und vom Restgeld Urlaub machen.

Freu mich schon auf Schlipsis Gesicht wenn ich ihm die Zahlen vorlege, hehehe.
Werde wohl Warten auf Windows Vista empfehlen. Vieleicht gibts dann wieder ein Windows-Upgrade Programm wo das dann günstiger wird.
Linux wird immer attraktiver, obwohl ich damit kaum umgehen kann...

9 Comments:

At 12:44 vorm., Anonymous Anonym said...

Denk bitte daran, das der Support von M$ ab Anfang 2006 oder Ende 2006 kostenpflichtig wird. Ich sage nur Patchmanagment. Wir haben jetzt alles auf W2K3 umgestellt. Kommt auf die Dauer günstiger und die perfomance ist wesentlich besser.

 
At 12:45 vorm., Anonymous martin said...

Für Linux gibts doch ne Menge Padawans da draussen :)

 
At 9:53 vorm., Anonymous Anonym said...

du wirst allerdings, so mein vorposter auch schon sagte, probleme mit dem update management bekommen. w2k ist offiziell abgekündigt und für teuer geld verkauft wird. ausserdem hast du mit w2k3 durchaus verbesserungen im serverbereich, der ganze scheiss läuft wirklich stabiler und besser als unter w2k. allein schon, wenn du mit dem gedanken spielst, die clients irgendwann auf xp upzugraden, die verwaltungsmöglichkeiten die dir dann offenstehen sind schon fast beängstigend :-).

 
At 2:57 nachm., Anonymous Anonym said...

Ja, 2003 ist schon schön!
Wir haben des allerdings auch ersmal in ner testumgebung laufen lassen!
Aber jetzt rennen die Server schon ~1 Jahr ohne Probleme im Produktivbetrieb!

 
At 9:41 nachm., Blogger Der Frischling said...

aber teuer.
ein blade-rack inklusive 3 blades mit dual xeon vs win2003 ?
wenn win 2000 es gut tat und immernoch tut ?
krieg ich nie durch.

 
At 1:45 nachm., Anonymous Moritz said...

Ich fürchte allerdings, dass dein Citrix kein Linux mag ;)

 
At 4:26 nachm., Blogger northalphacentauri said...

also wenn du mal was über blade server wissen willst laber mich mal an. ich habe da geweisse fundierte grundkenntnisee: FSC und DDC sage ich da nur :)

Unsere Blades gehen ab wie die hölle

+platz
+strom
+effektivität

wäre es nicht auch eine idee den ganmzen kram in einer vmware umgebung laufen zu lassen? sonst lohnen sich blades eigentlich nciht, aber bei fragen sag mir beschied =)

 
At 9:20 vorm., Anonymous pandorra said...

also was server angeht ist linux unschlagbar!

habs an meiner alten firma gesehen, "mein" w2k server war an und für sich nicht mal schlecht, nie irgendwelche probleme, aber als ein guter kumpel mir da mal testhalber eine kiste mit fedora hingestellt hat, kam ich aus dem sabbern nicht mehr raus...
leider hab ich ebenfalls keinen plan von linux ;(
so hats dann nur für eine vernünftige firewall/router/bridge kombi per fedora gelangt...

 
At 9:39 vorm., Anonymous blade server said...

Als ein Mitarbeiter von Dell Ich glaube, dass Ihr Artikel ist interessant. Blade-Servers bieten viele Vorteile. Blade-Servers erlauben mehr Rechenleistung bei weniger Platz im Rack, Verkabelung erleichtern und senkt den Stromverbrauch.

 

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