Tagebuch eines Abteilungsleiters

Hier verarbeite ich meine Erfahrungen aus der Arbeitswelt (Abteilung Ellenbogengesellschaft) vom ersten Tag an. All die schönen Ereignisse, Intrigen und Problemchen die so anfallen wenn man frisch und unverhofft einen Haufen Untergebene bekommt die selbst gerne Chef wären.

Dienstag, November 15, 2005

Fast nix passiert

war richtig langweilig verglichen mit sonst ... nix passiert, keine Panik, selbst als sich Abteilung Geld beschwerte dass einige wichtige Tabellen fehlten - Backup zurück und fertig.
Trotzdem. Gelöscht. Einfach so.

Ich wars nicht !

Root wahrscheinlich auch nicht und Üzgül ist außer Haus. Ich bin nicht paranoide, nein, aber die beste Möglichkeit uns Ärger zu verschaffen besteht zum jetzigem Zeitpunkt, wo der Zorn noch schwelt.

Auf der Suche nach Ursachen stellte sich heute heraus, das ein paar Mädels wild ein paar dutzend Megabyte Bilddateien ins Netz gestellt haben und hin und her verschoben. Die mutmaßten, das vieleicht unter Umständen dadurch was passiert sein könnte ... ?
Mit 99%-iger Sicherheit nicht, aber wir gaben uns keine besondere Mühe sie von dem Gedanken abzubringen, hehehehe.

Ansonsten bin ich wieder gefangen in einer Endlosschleife zwischen Lizenzentwirrung, Support-Anfragen, Vertragsnachverfolgung, Einarbeitung und Update-Wehenbekämpfung. Leichte Arbeit, weswegen ich heute schon nach knapp 11 Stunden früh Feierabend machen konnte. Inklusive Mittagspause. Muss man ja erwähnen.

So, ich genieße jetzt meine Freizeit. N8!

6 Comments:

At 10:24 nachm., Anonymous Anonym said...

Auch wenns für mich als Leser weniger spannend ist, freu ich mich, dass es für Dich mal Tage ohne größeren Anschiss gibt.

 
At 10:39 nachm., Anonymous Anonym said...

erst mal grosses lob an den blog.
sag mal frischling, 11h arbeit wie hältst du das aus. ich kann mir das im moment noch nicht so richtig vorstellen, oder wird man mit mitte-ende 20, da resistenter ;-)
bist doch wahrscheinlich gerade von der uni raus.
das sind solche gegensätze, nix mehr mit lang pennen und seine arbeit dann eben später erledigen.
muss doch für dich sicherlich auch sehr ungewohnt sein, oder?

 
At 7:31 vorm., Blogger Der Frischling said...

Och, wenn man sich damit abfindet keine Freizeit oder Privatleben mehr zu haben dann gehts.
Ich rede mir natürlich immer ein, es sei nur in der Anfangsphase so wild.

Während der Geschäftszeit ist halt Hektik angesagt und danach die Nacharbeit, ein bissel Korrespondenz und lernen.

Aber ja, das schlaucht.

 
At 12:22 nachm., Anonymous sibob said...

Ich kenne keinen der in der IT-Branche nur seinen soll leistet... Bin zwar nur ein Kleiner Programmierer, aber 9-10 Std. arbeitet ist bei *uns* normal!

Zeig mir einen der nach 8 Std. seinen Rechner ausmacht und nach Hause geht.

gruß,
sibob

ps: netter blog, weiter so!

 
At 5:34 nachm., Anonymous Labskaus said...

Hi Hi,
ich darf nach 8,5 Std nach Hause (Schichtdienst im Rechenzentrum, 30-60min Übergabe und schon fertig)

 
At 9:06 nachm., Blogger northalphacentauri said...

klasse blog. ich dachte grad schon ich wäre alleine mit meinen sorgen, ängsten und nöten :P

 

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